Weshalb sich Bewerbende im Gespräch oft wie Bittsteller fühlen
Man sitzt gut vorbereitet im Vorstellungsgespräch. Fachlich passt es, die Unterlagen stimmen. Und trotzdem stellt sich ein Gefühl ein, das mit der Qualifikation nichts zu tun hat: das Gefühl, sich beweisen zu müssen, dankbar zu sein, am kürzeren Hebel zu sitzen. Viele Bewerbende kennen diesen Moment.
Warum viele Menschen die moderne Arbeitswelt als dauerhaft anstrengend erleben
Prioritäten ändern sich kurzfristig. Entscheidungen müssen getroffen werden, obwohl wichtige Informationen fehlen. Teams arbeiten an Lösungen, während sich die Rahmenbedingungen bereits wieder verändern. Viele Menschen erleben ihren Arbeitsalltag heute genau so.
Weshalb Ehrlichkeit im Employer Branding wirkt
In der internen und externen Kommunikation von Arbeitgebern geht es oft um Attraktivität, Werte und Vorteile. Viele Botschaften klingen professionell und positiv. Trotzdem bleibt bei vielen Bewerbenden und Mitarbeitenden oft ein vages Gefühl zurück: Man versteht sprachlich, was gesagt wird, aber man kann sich den Alltag nicht wirklich vorstellen.
Homeoffice in der Schweiz: Warum Firmen zurückrudern und Erkenntnisse aus der Psychologie
Homeoffice steht in vielen Schweizer Unternehmen wieder zur Diskussion. Auf der Website und im Leitbild klingt es oft nach Flexibilität, New Work und Vertrauen. In der Praxis werden die Präsenztage erhöht und Teams zurück ins Büro geholt.
Warum Konflikte festfahren und weshalb wir über Interessen statt Positionen sprechen sollten
In Konflikten prallen oft feste Aussagen aufeinander. „Ich will das nicht.“ „Ich brauche das so.“ „Ich bin dagegen.“ Solche Positionen wirken klar, aber sie verraten kaum etwas darüber, warum jemand so denkt. Genau hier entsteht der Fehler, der viele Verhandlungen blockiert: Man diskutiert über Standpunkte, bevor man versteht, welche Interessen dahinterstehen.
Der grösste Fehler in schwierigen Gesprächen und wie man es richtig macht
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag. Trotzdem überrascht es immer wieder, wie schnell aus einer sachlichen Schwierigkeit ein persönliches Problem wird. Sobald aus einem Verhalten eine Charakterdiagnose wird – „du bist unzuverlässig“, „du bist schwierig“ – rutschen Gespräche in eine Richtung, aus der man nur schwer wieder herauskommt.
10 Gründe, weshalb modernes Employer Branding ohne Psychologie scheitert
Employer Branding wird oft als Aufgabe der Kommunikation verstanden. Ein überzeugender Auftritt, eine starke Botschaft und ein attraktiver Benefit-Katalog sollen Talente anziehen. Doch Menschen entscheiden nicht aufgrund von Listen oder Logos. Sie entscheiden aufgrund von Erleben, Emotionen und Verhalten. Genau hier beginnt die Psychologie. Ohne sie bleibt Employer Branding ein Versprechen, das im Alltag nicht trägt.